Bei Schimmel springen sofort alle auf und wollen am liebsten die Wohnung oder das Haus wechseln. Klarerweise ist das berechtig, denn Schimmelbefall kann sich sehr stark auf das Wohlbefinden auswirken und auf längere Sicht gesehen und in schlimmen Fällen zu Problemen der Atemwege führen. Aber wenn man an die heutigen Bauweisen denkt, dann gibt es hier auch viele Arten, die durchaus ungesund sind und sich auf das Wohlbefinden auswirken. Von den verschiedenen technischen Geräten, die verschiedenen Dinge ausstrahlen, soll dabei gar nicht gesprochen werden.

Zum Glück gibt es aber umweltfreundliche Bauweisen, die dabei helfen, dass man sich auch ohne Nebenwirkungen in den eigenen vier Wänden wohlfühlen kann. Vor allem sollte man bedenken, dass so ein Hausbau schon recht viel Arbeit ist und da sollte man sich zumindest später damit hundertprozentig wohlfühlen. Mit dem Lehmbau schafft man es sich viele Vorteile für die Gesundheit zu holen. Im Folgenden sollen die wichtigsten und zentralsten kurz aufgezählt werden:

Temperaturregulierung

Den Vorteil, dass der Lehm die Luft reguliert, wird oft erwähnt. Schwitzen und Frieren sind zwei Erscheinungen, die zwar nicht schädlich für den Körper sind, jedoch ist es noch immer angenehmer, wenn man ein zwischen diesen Extremen liegendes Raumklima hat. Die Gefahr, dass die Luft zu trocken ist, besteht außerdem ebenfalls nicht. Denn im Falle des Falles gibt der Lehm Luftfeuchtigkeit, die er vorher gespeichert hat, wieder ab. Damit wird gleichzeitig auch ein zu hoher Feinstaubwert der Luft verhindert, was wiederum diversen Erkältungen vorbeugt. Auch das Risiko auf ein Austrocknen der Schleimhäute wird verringert. Man kann es kaum glauben, aber der Lehm ist in der Tat ein kleines Wundermittel. Zu den vorher aufgezählten Vorteilen kommen nämlich auch noch die Verringerung von Bakterien und Viren und das Reduzieren von unguten Gerüchen. Auch die elektrostatische Aufladung eines Zimmers, die bei vielen oft verwendeten Baustoffen auftritt, wird teilweise vermieden.

Luftreinigung

Neben den zahlreichen bereits bewiesenen Wirkungen des Lehms, fällt auch jene der Luftreinigung darunter. Was man sicher sagen kann, ist eine Wirkung, die sich vor allem die Industrie zu Nutze macht: Es ist die Möglichkeit in Wasserdampf bereits aufgelöste Schadstoffe völlig zu kompensieren. Aber viele Bewohner von Lehmhäusern meinen auch, dass das Leben in einem derartigen Gebäude eine bessere Luft mich sich bringt. Interessant ist auch, dass das viele unabhängig voneinander behaupten. Aber eine wissenschaftliche Untersuchung oder Belegung hat es bis jetzt noch nicht gegeben.

Kopfschmerzen und Schlafstörungen quälen viele Menschen. Oft gibt man dem Wetter oder der Tätigkeit, die man gerade ausgeübt hat, die Schuld. Aber oft ist es einfach der Elektrosmog, der einem diese Krankheiten beschwert. Der Lehm schützt aber vor dieser hochfrequenten Strahlung.

Zu guter Letzt bleibt noch der Vorteil beim tatsächlichen Bauen zu erwähnen: Während etwa Zement bei Berührung mit der Haut und den Händen schlecht ist, ist das bei Lehm überhaupt nicht der Fall.

Das heißt, dass dieser Rohstoff, sowohl in der Bauphase als auch später als Gebrauchsgegenstand, - wenn man das überhaupt zu einem Haus sagen kann – überhaupt keine Gesundheitsnachteile bringt.