Das Internet – Was täten wir heute nur ohne es? In Windeseile kann man sich die benötigten Informationen zusammensuchen und kann sich schnell rundum zu einem Thema informieren. Das ist auch schön und gut so und das hilft oft auch, viel Zeit zu sparen, aber Ab und Zu noch einen Blick in ein gutes, traditionelles Buch zu werfen, kann ebenfalls nicht schaden. In Sachen Lehmbau und dem Ziel ein Haus aus diesem Material zu kreieren, gibt es durchaus empfehlenswerte Fachliteratur. Viele Experten und Baufachleute haben sich die Mühe gemacht und ihr Wissen niedergeschrieben. Im Folgenden gibt es einige Tipps von Büchern, die man bei einem solchen Vorhaben im Vorhinein lesen könnte bzw. sollte.

  • Normalerweise bestimmt bei einem Buch das Erscheinungsjahr darüber, ob die Information noch am neuesten Stand ist und es den Preis wert ist. Bei einer Angelegenheit, wie dem Lehmbau, der bereits Jahrtausende lange Tradition hat, sieht das allerdings ein wenig anderes aus. Daher stammt die erste Empfehlung auch aus dem Jahr 1999. Das Buch „Wir bauen ein Lehm-Fachwerkhaus: Anleitung für alle handwerklichen Schritte zum Selberbauen vom Fundament bis zum Dachfirst aus Abbruch- und Naturmaterial“ berichtet auf 164 Seiten wie man das Projekt am besten angeht und wie man naturfreundlich ein so ein Haus kreiert.
  • Der Dachverband Lehm gibt Interessierten nicht nur auf seiner Homepage viele Tipps. Regelmäßig veröffentlicht die Institution Bücher, die dem Laien eine Idee über den Lehmbau geben können. Das Buch „Begriffe, Baustoffe und Bauteile“ aus dem Jahr 2009 wurde bereits in seiner 3. Auflage veröffentlicht und klärt einen vor allem über die Lehmbau Regeln in Deutschland auf
  • Ein sehr neues und erst kürzlich 2011 erschienenes Buch ist „Bauen und sanieren mit Lehm“. Die Autoren Klaus Schillberg und Heinz Knieriemen stellen unter dem Untertitel „Kork, Hanf und Schilf in modernen Lehmbautechniken“ den Baustoff Lehm genauer avoruf. Wer sich für die alte Methode der Fachwerkhäuser interessiert, kommt genauso auf seine Kosten wie jene, die eher etwas von dem heutigen gängigen Baustil erfahren wollen. Das Buch stammt aus dem AT-Verlag und hat 192 Seiten.
  • Was kann man mit Lehm alles anstellen? Mit dem Hausbau ist es noch lange nicht getan. Zum Beispiel kann man auch kleinere Dinge wie Gartenhäuschen oder Innendekor formen. Was alles möglich ist verrät das Buch „Lehm und Architektur“ von Martin Rauch. Es stammt aus dem Jahr 2002 und ist sowohl in Deutsch als auch in Englisch erhältlich. Der Autor ist selbst als Architekt tätig und hat vor allem in Westösterreich den Großteil seiner Arbeiten verwirklicht. Davon waren es vor allem Häuser und Parks, denen er sein Schaffen widmete.
  • Das letzte Buch dieser Empfehlungen stammt von Klaus Fiedler und entfernt sich ein wenig vom Lehmthema. Zwar geht es teilweise noch immer um den Baustoff, aber unter dem Titel „Alles über gesundes Wohnen. Wohnmedizin im Alltag“ wird vor allem die Wohnmedizin im Alltag angesprochen und mögliche Störfaktoren behandelt.